Samstag, 5. September 2015

Die Männerwelt und ich. #1

Früher...da war ich ein typisches Teenagermädchen, die sich schnell verliebt hat, in jedem die große Liebe gefunden hat und sehr oft sehr enttäuscht wurde, weil es die große Liebe gar nicht gibt.
Denke ich. Also wirklich, ich glaube nicht, dass es für mich einen Menschen gibt, mit dem ich alt werden kann. Ich bin wahnsinnig sprunghaft und habe wahnsinnig viele Ansprüche.
Sobald ein Mann versucht um mich zu kämpfen und ich mich nicht anstrengen muss, ist die Sache sowieso schon gelaufen. Ich bin...eine Jägerin. Es langweilt mich, wenn mir die Beute hinterherläuft.
Wie soll jemals eine langjährige Beziehung zustande kommmen,wenn ich mich in einer Beziehung einfach nicht sicher fühlen will, weil mir sonst langweilig wird?

Heute ist das anders. Seitdem ich mich vor fast einem Jahr von meinem damaligen Freund getrennt habe, bin ich ein glücklicher Single. Ich habe nicht das Verlangen einen Partner an meiner Seite zu haben, dem ich alles erzählen kann. Beziehung ist für mich wie ein Gefängnis. Das Aufgeben einer gewissen Freiheit, der innere Zwang treu zu bleiben, was bei meiner Sprunghaftigkeit nicht sehr einfach ist. Also nicht, dass ich damit sagen müsste, ich wäre generell untreu und würde mit jedem Mann nach Hause gehen nach einer Party, aber meine Gefühle verschwinden einfach relativ schnell und andere Männer ziehen schnell meine Aufmerksamkeit auf sich.
Und wenn es dann solche wahnsinnig interessanten Männer sind, dann sind andere für mich vollkommen vergessen und mein Jagdinstinkt geweckt.
Es gibt Männer, die interessieren mich in keinster Weise, es gibt welche, die würden für eine flüchtige Affäre reichen und dann gibt es diese, die ich in allen Facetten ihrer Persönlichkeit kennen lernen will. Von denen ich jedes dunkle Geheimnis kennen möchte und denen ich stundenlang zuhören könnte, bei denen ich mich einfach wohl fühle und die für mich durch ihre "Interessantheit" einfach unglaublich attraktiv wirken.
Und das sind meistens die, die für mich nahezu unerreichbar sind. Was auch immer es ist, da ist immer ein Störfaktor. Und ich bin ja auch kein Unmensch. Ich möchte keine Beziehungen oder Familien zerstören, kein kranker Stalker werden oder sonstiges.

Ich frage mich nur, wann ich so einen interessanten Menschen mal wieder treffe, bei dem es nur minimale Störfaktoren gibt, die man überwinden kann.

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