Ich hätte schon ganz gerne wieder eine Arbeit mit ungeregelten Arbeitszeiten, eine bei der mir Überstunden zu Hauf nichts ausmachen und bei der ich nicht jeden Tag den gleichen Ablauf durchleben muss.
Nach Feierabend fühle ich mich nutzlos unbd frage mich, was ich denn heute überhaupt gemacht habe - außer am Ende des Tages die Räume gesäubert und Geschirr abgewaschen.
Ich hatte ja gedacht, ich kann mit den Kindern basteln und mit ihnen malen, Buden bauen und Toben nur um sie lachen zu sehen und zu hören.
Leider ist das nicht so.
Und ich weiß nicht, ob ich das ein halbes Jahr aushalte, jeden Tag nur die selben Aufgaben zu haben, wenig Freiraum in meiner Arbeit und pingelig genau auf die Pädagogen zu hören.
Bin ich ja gar nicht gewohnt sowas. Auf dem Hof durfte ich so viel allein entscheiden, hatte viel Freiraum beim Aufteilen meiner täglichen Aufgaben und meine Kollegen dort, waren eher Freunde für mich und alle haben sich gegenseitig geholfen,alles am Laufen zu halten und Kinderhorden zu beschäftigen.
Klar, es kann sich im Kindergarten vieles ändern, es war ja erst mein zweiter Tag...aber so unglaublich viele Regeln, an die ich mich zu halten habe, so unheimlich viel:"Mach das genau so und so!" und "Nimm davon nur das und das!", das macht mich irre.
Ich hatte so viel Freiheit.
Jetzt fühle ich mich wie eingepfercht und habe auf Arbeit keinen Freiraum mehr.
Das macht mich ziemlich traurig - zeigt mir aber immerhin, dass ich genau das in meinem späteren Leben brauche.
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