Mittwoch, 2. September 2015

Dorfkind goes Großstadt

Aneinandergereihte Häuser, statt Feld an Feld an Feld...
Überall Autos, statt Schafen und Ziegen...
An jedem Flecken Menschen, keine großen Wiesen.
Ich vermisse die Tiere.
Diese Ruhe, die die Pferde ausstrahlen und diesen frechen Esel, der mich immer leicht gebissen hat, wenn ich ihn "schnuppern" lassen wollte.
Dieses fast schon nervtötende Dauer-Miauen von 6 Katzen gleichzeitig, früh morgens beim Füttern.
Dieses Aufgeregte Gackern der Hühner, wenn man ihnen Futter gebracht hat.
Und die Gänse...dieses weiche, glatte Gefieder und diese hübschen blauen Augen, das leichte Knabbern, weil sie so ungeduldig und verfressen sind und das putzige, leise schnattern wenn sie sich im Gras ausgeruht haben, genauso wie sie immer ankamen und mir hinter her gelaufen sind, sobald ich in den Stall ging...
Ich vermisse die Kaninchen, wie sie immer zusammen auf einem Haufen saßen oder so entspannt im Gehege lagen, dass man sich einfach nur gefreut hat, dass es ihnen so gut geht.
Die Schafe, wie sich immer erst das Mutterschaf streicheln ließ und das stundenlang genießen konnte und dann die Lämmer kamen um gestreichelt zu werden.
Die neugierigen Ziegen, die einen immer irgendwie angegrinst haben...
Und Olga, das Hängebauchschwein, welches sich so gern hinterm Ohr kraulen lässt...
Und ich vermisse, wie sanft die Schweine nur mit ihren Lippen das Futter aus der Hand genommen haben...besonders wie sich Emma immer über Schokolade gefreut hat.
Hier in der Stadt ist alles so anders, dabei ist der Stadteil ja noch halbwegs grün. Aber es ist einfach kein Vergleich zu diesen ewig langen Feldern, der wunderschönen Natur und dem schönen Hof, auf dem ich bis Montag noch gelebt habe.

Meine erste Wanderung mit Benjamin


Mit Eselchen und Kindern in den Wald

Der erste Tag, an dem die Esel ihre eigene Weide bekamen
Benjamins Ankunft auf der Pferdeweide

Micha's erste Wanderung mit Benjamin




Ich war nie ein Mensch, der gut mit Veränderungen klar kam. Aber ich glaube, mit dieser Veränderung werde ich am längsten kämpfen müssen...




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